Rezepte

Maggies Triple Chocolate Muffins

 

In Tod im Museum machen sich Bella und ihre Freunde über diese ziemlich gehaltvollen Muffins her.

 

 Zutaten für 14 Muffins:

 

310 g Mehl

1 gehäufter EL Backpulver

1 Prise Salz

80 g Butter

200 ml Milch

1 Ei

100 g Zucker

200 g Zartbitterschokolade

100 g weiße Schokolade

75 g Vollmilchschokolade

 

Die Butter mit der Zartbitterschokolade zusammen schmelzen (geht gut in der Mikrowelle). Zucker dazu, etwas abkühlen lassen, dann die Milch und das Ei hinein und verquirlen.

Die Vollmilchschokolade in Stückchen schneiden oder hacken.

Mehl mit Backpulver und Salz mischen.

Dann die Mehlmischung in die Butter-Schoko-etc.-Mischung und verrühren (dafür reicht eine Gabel), abschließend die Vollmilchschokostücke dazu.

Die Masse ins Muffinblech füllen und in jeden Muffin ein Stück (ich nehme je ein Stück von einer 200 g-Tafel, also nicht wenig) weiße Schokolade hineindrücken, bis es oben wieder gut von Teig bedeckt ist (sonst läuft während des Backens oben die flüssige Schokolade heraus).

Bei 190 Grad ca. 18 min backen.

 

 

 Maggies Kürbissuppe mit Ingwer

 

In Band 1 serviert Maggie ihrer Familie diese köstliche Suppe, die gerade an kühlen Herbsttagen wunderbar wärmt.

 

1 kg Hokkaido-Kürbis

400 g Kartoffeln

1 Ingwerknolle, je nach Geschmack zwischen 5 und 30 g (John liebt es mit kräftigem Ingwergeschmack)

1 Zwiebel

ca. ein Liter Gemüsebrühe (je nachdem, wie dick man die Suppe mag)

1 Chilischote

etwas Zitronensaft und Pfeffer

 

Kürbis und Kartoffel in Stücke schneiden

Ingwer in dünne Scheibe schneiden

Chili hacken

 

Zwiebel hacken und in Butter anbraten. Dann Kartoffel, Kürbis, Ingwer und Chili dazu und mit der Brühe angießen. Aufkochen, dann rund eine halbe Stunde köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Mit dem Zauberstab pürieren und mit etwas Pfeffer und Zitronensaft abschmecken - fertig.

 

Was übrig bleibt, wird eingefroren.

 

 

 Renies Favourite Apple Crumble


In Band 5 bringt John seiner Nichte bei, wie sie ihr Lieblings-Trostfutter selbst herstellen kann.


Zutaten für 2-3 Portionen:

500 g Äpfel, dazu 2 EL Zucker, etwas Zimt und 1 EL Zitronensaft

220 g Mehl

140 g Butter

120 g Zucker


Die zimmerwarme Butter in Flocken schneiden und mit Mehl und Zucker verkneten (das geht mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder mit den Fingern).

Die Äpfel vierteln und in schmale Scheiben schneiden, mit Zimt/Zucker und dem Zitronensaft mischen und in eine gebutterte Form.


Bei 190 Grad 30 min auf der mittleren Schiene backen. 


 Maggies Nusskuchen im Glas

 

 Diesen setzt John in Band 3 Mike Nichols vor, der gleich mehrere Stücke davon verputzt. Der Kuchen ist wirklich praktisch, da er schnell und einfach zu machen ist und in einem Schraubglas monatelang hält.

 

Zutaten für 4-5 Gläser à 440 ml

 

250 g Butter

200 g Zucker

4 Eier

250 g Mehl

200 g gemahlene Haselnüsse

100 g geriebene oder klein gestückelte Schokolade, Zartbitter

Zimt nach Geschmack

1 Päckchen Backpulver

1 - 2 EL Rum

 

Butter weich werden lassen und mit allen anderen Zutaten verrühren. Den Teig in die Gläser füllen (sollten nicht mehr als 2/3 voll sein) und bei 180 Grad auf der unteren Schiene ca. 40 min backen (OHNE Deckel).

Falls der Kuchen zu hoch aufgegangen ist, am Glasrand abschneiden. Sofort mit dem Deckel verschließen (oder essen).

 

 

Johns Sauerteigbrot

 

Wie ihr wisst, bekommt John in Band 4 (Kapitel 1) von Emmeline Mackenzie einen Roggen-Sauerteigansatz (liebevoll "Georgie" genannt), mit dem er sein erstes Brot bäckt.

 

Für alle, die sich statt einen fertigen Ansatz vom Bäcker zu nehmen, erst einmal selbst einen Georgie züchten wollen - so geht's: 

Die gesamte Herstellung dauert 5 Tage, es ist also etwas Geduld nötig. Dafür kann man den Ansatz quasi ewig nutzen. Man achtet einfach immer darauf, dass 50-100 g übrig bleiben. Dieser Rest lässt sich in einem Glas im Kühlschrank problemlos aufheben, wenn man ihn 1x pro Woche mit einem Löffel Roggenmehl und der gleichen Menge kalten Wassers füttert.

 Also: Was brauchen wir?

Eine ziemlich große Schüssel (wegen der Gärvorgänge blubbert und bläht sich die Masse)

Roggenmehl (Typ 1150)

Wasser (nicht ganz lauwarm)

 

1. Tag: 100 g Mehl mit 100 g Wasser verrühren, in der Schüssel abgedeckt bei Zimmertemperatur stehen lassen; nach 12 Stunden mal durchrühren, am besten mit einem langen Holz-Kochlöffel

2. Tag: 50 g Mehl und 50 g Wasser zum Teig geben und verrühren; wieder 24 h ruhen lassen

Wahrscheinlich beginnt es nun übel zu riechen! Das ist normal. Allerdings sollte der Geruch sich über die nächsten Tage bessern.

3. Tag: 100 g Mehl und 100 g Wasser zum Teig, ruhen lassen, nach 12 Stunden mal durchrühren

4. Tag: und wieder 100 g Mehl und 100 g Wasser dazu, dann ruhen lassen

5. Tag: Der Teig ist nun fertig zur Weiterverarbeitung, aber nur, wenn er einen angenehmen säuerlichen Geruch angenommen hat. Falls die Masse übel riecht: WEGWERFEN! Und von vorne anfangen…

Die Konsistenz sollte ähnlich einem Waffelteig sein (Teig löst sich in langen Fetzen vom Löffel).

Wir haben nun 700g Sauerteig. Falls gleich ein Brot gebacken werden soll, nehmen wir davon 400g ab und stellen den Rest in einem verschraubbaren Gläschen in den Kühlschrank. Weiter geht’s beim Abschnitt über „Das Backen des Brotes“

 

Falls zu Beginn nur eine geringe Menge Sauerteig vorliegt den wir uns beim letzten Backen aufgehoben haben, müssen wir diesen wie folgt vermehren. Das dauert 24 Stunden.

 

Nehmen wir an, wir möchten einen Wecken von ca. 1250 Gramm backen.

 

Wir nehmen 80g Georgie (Sauerteigansatz) und verrühren ihn gründlich mit 70g Mehl und ca. 70g lauwarmen Wassers (in der Regel etwas mehr, damit der Teig waffelteigartig ist. Er muss sich in Fetzen vom Löffel lösen, sonst ist er zu trocken). Das Ganze lassen wir rund 6 Stunden abgedeckt in einer großen Schüssel stehen.

Dann fügen wir wieder 70 g Mehl und 70 g Wasser dazu, verrühren abermals gründlich und lassen den Teig nochmal ca. 6 Stunden ruhen.

Dann dasselbe nochmal: Wieder 70 g Mehl und 70 g Wasser dazu, gründlich verrühren. Nun 12 Stunden ruhen lassen.

Nun haben wir ca. 500g Sauerteig. Hiervon heben wir uns ca. 100g für das nächste Mal in einem verschraubbaren Glas im Kühlschrank auf. Die restlichen 400g werden nun im Brot verbacken.

 

Das Backen des Brotes

Wir brauchen

400 g Roggenmehl (Typ 1150)

200 g Dinkelmehl (Typ 630)

320 g Wasser

20 g Salz

2 TL Brotgewürzmischung (z.B. mit Koriander, Fenchel und Kümmel)

400g zuvor vermehrten Georgie

 

Falls wir einen ganz neu gezüchteten Sauerteig verwenden, ist dieser in der Regel noch nicht so triebstark. Daher müssen wir bei den ersten 5 Broten mit etwas Hefe nachhelfen (5-10g). Der Sauerteig wird mit jeder Vermehrung besser. Später brauchen wir gar keine Hefe mehr.

 

Herstellung:

Alles mit einer kräftigen Küchenmaschine (Knethaken!) vermengen (ca. 4 Minuten auf kleinster Stufe und 4 Minuten auf größter Stufe). Dann den Teig 30 min abgedeckt ruhen lassen.

Danach den Teig wirken (wie das Wirken genau funktioniert, könnt ihr euch z.B: bei Youtube ansehen) und entweder in ein Gärkörbchen tun oder in eine sauerteigbeständige Brotbackform. Dort ruht der Teig nochmal rund 3-4 Stunden (zugedeckt mit einem sauberen Küchentuch).

Backen:

Den Ofen auf 250 Grad vorheizen. Mit der Blumenspritze kräftig Wasser in den Ofen sprühen. Das Brot für 15 min bei 250 Grad backen, danach auf 200 Grad herunterdrehen und 20 min backen; zuletzt bei 180 Grad nochmal 20 min. Bei jeder Temperaturänderung wieder Wasser in den Ofen spritzen.

 

 Dieses Brot bleibt knapp eine Woche lang frisch und saftig, wenn es in einer gut schließenden Schüssel aufbewahrt wird. Auch nach dem Einfrieren schmeckt es hervorragend.